31. Oktober 2010

's is schee #59

Stress ohne Ende und ein kaputter Finger kurz vor'm Konzert... ist gerade nicht so leicht, das Schöne wahrzunehmen. Trotzdem ganz schön viel: GO!

* Obergeil: Meine zwei Elefanten aus OL lesen diesen Blog! Und mögen das Geschreibsel!! Ich sach' nur: Töröööööööö! [Sorry, insider ^^.]
* Akquise-Seminar, Teil III war superduper. 'Ich möchte Coach werden!!'
* Feuerwerk beim Jahrmarkt - scheee...
* Semesterstart = Orchesterbeginn = auch scheee. :)
* Ich übernehme zusätzlich einen neuen Arbeitsbereich. Bald. Mehr in die Richtung, die ich will. Hiphiphurrah!
* Besuch von N. aus OL hier bei mir ist gebongt!! Freue mir'nen Ast.
* Die Disco. Also, der Abend, der Donnerstag - der war super. Noch diese Woche mehr :).
* Heute mittag gab es Sushi! <3

Auch früher gab's schon viel scheenes Zeug..

PS: Wem das schon mal vorgestellte Nerdbirds nicht genug Auswahl bietet [kaum vorstellbar ^^], der sollte mal hier [shopwindoz.com] weitergucken - Mini-Klarinetten oder Schallplättchen oder Rittersport-Täfelchen als Ohrringe, sogar winzige Aktenordner!! o_O Sehr cool. [via]

29. Oktober 2010

Gruss aus dem Zug

... oder so.

Bald geht's mit Inhalten weiter, bin busy, busy und reise nach Fulda - Internet höchstwahrscheinlich nur in der Hotellobby... War gestern übrigens bis 3.oo in der Großraumdiskothek, und was da abging, folgt in 'nem Post. Herrlich, sag' ich euch :D!

Bis denne!

28. Oktober 2010

Boah. Kaputt.

Wer um diese Zeit nach Hause kommt und von 9-18 arbeiten und von 18-21 reiten und von 21.3o-jetzt bei einer Probe für's Kammerkonzert war, hat es verdient, nicht mehr bloggen zu müssen, sondern sich einen Döner reinzuhau'n. Guten Appetit.

PS: Eine Nerd-Fußmatte [textzicke.de] - na sowas. Wir [c und ich] hatten ja schon in unserer alten Wohnung diese hier [thinkgeek.com], aber die bei der Textzicke vorgestellte find' ich noch'n Ticken besser!

26. Oktober 2010

In Memoriam Mandelbrot

Das ist komisch mit Leuten, die man überhaupt nicht kennt, deren Namen oder Wirken einen jedoch trotzdem das gefühlte ganze Leben lang begleitet... Er war auch schon so einer.

Am 14. Oktober starb Benoît Mandelbrot [wiki] im Alter von 85 Jahren; das ist der Mathematiker, der die fraktale Mandelbrotmenge [wiki] entdeckt hat. Selten etwas so schönes gesehen:

[Bild via Wiki-Commons]

[Über sie.]

PS: Und jetzt mal ohne Scheiß, echt: Bei X-Factor sind von allen Casting-Shows die besten und echtesten und wahrsten Talente auf der Bühne. Ganz wirklich! Die sind ALLE besser als das ganze Pack aus den restlichen Shows... glaubt mir, ich kenne mich da aus ^^. Lohnt sich, mal anzugucken - hört auf Mama ;).

25. Oktober 2010

Booring Monday?

Hier auf dem reBloggg wird Ihnen mal wieder ;) geholfen!

Es gibt eine Serie mit 78 Episoden, in denen allesamt Insekten die Hauptrolle spielen. Es sind Animationen. ... - Na, hört jemand schon die Nachtigall trapsen? ;)


Das Video, das ich euch diesmal zeigen will, handelt von der Stille. Oder eigentlich doch mehr von der nicht-Stille? Hauptdarsteller: eine Spinne. Enjoy!

[Erneut draufgestoßen hat sie mich, nachdem ich schon vor längerem einige der Filmchen gesehen und
hier bereits den Hyperactive verlinkt habe.] 
´
... auch Montage gehen vorbei, seid gewiß :)!

PS: Ärzte sollen sich ja nicht selbst behandeln, aber daß dieser es getan hat [tagesanzeiger.ch] war wohl eher 'ne gute Idee!! [via]

24. Oktober 2010

's is schee #58

Wowwowwow - diesmal gibt's so einiges. War'ne gute Woche, das wäre mir ohne diesen Rückblick gar nicht so aufgefallen :).

* Habe mir Noten von Leo Portnoff für insgesamt 4o Euro gekauft - keiner kennt ihn, aber ich finde ihn großartig!! [Die Gazelle [youtube.com] spiele ich beim Kammerkonzert ^^.]
* Das Leben scheint spannend zu bleiben, ich sehe es immer wieder. Gut so!
* Meine Eltern sind für eine Woche in Spanien im Urlaub - das freut mich sehr für sie!! :D
* Ich war mit J. auf dem Jahrmarkt, habe Zuckerwatte und 'nen Crêpe gegessen [Toffifee!!] und im Riesenrad über der Stadt geschwebt.
* Habe soeben entdeckt, daß mein Frauenarzt mit Vornamen Nikolaus heißt!! [... und mich köstlich darüber beömmelt.]
* Mein Geigenbogen ist nach langer Abwesenheit wieder da, immer noch ~2ooo Euro wert und spielt sich jetzt, mit neuer Wicklung [Leder + Silber] und neuer Behaarung, einfach traumhaft. <3
* [Krypto-Modus an] Ich kann's noch - so richtig! Yippieyay. [aus]

Jeder sollte sich mehr scheenes bewußt machen - ich hab' vor langerLanger Zeit damit angefangen :):

PS: Ein Hinweis für alle durchgeknallten Musikleutchen wie mich, die ab und zu Lieder in Dauerrotation hören wollen müssen: Bei endlessyoutube.com kann man jetzt sogar einen Teil eines Videos loopen!! Zum Beispiel das von hier, der Loop sollte dann von 1.39 bis 5.56 gehen ;)!

23. Oktober 2010

Ein richtiger Freitag war das.

Heute: Geschichten, die das Leben schreibt. *g

Am gestrigen Abend [und heutigen Morgen ^^] trank ich ganz entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten ununterbrochen Alkohol Campari/O-Saft und hatte wirklich [!!] eine Menge Spaß. Dementsprechend begann der heutige Tag auch erst um 19 Uhr.

Hello World!

Und jetzt schmerzt das Weiß des Displays in meinen Augen - also bye, bye, cruel world ;).

PS: Bei Babel könnt ihr euch in meiner andauernden geistigen Abwesenheit mal erschrecken lassen gehen ;).

21. Oktober 2010

<3 Blog - Rothaarige ftw!

Soeben stolperte ich über einen Blog, den ich euch extra empfehlen möchte - so gut hat er mir gefallen.

Geschrieben wird der hurra!-Blog von der [rothaarigen ;)] Eva, die Journalismus studiert und heute so beim UARRR kommentierte, daß ich auf sie aufmerksam wurde und ihrem Link folgte. Der Artikel auf ihrer Startseite las sich gut an, wenig später stolperte ich über das Video unten, in dem sie beim Roodharigendag in den Niederlanden [roodharigen.nl] ist und dort ein bißchen durch die Gegend quirlt ;)! Schaut euch mal um, auch die anderen Seiten lohnen sich meiner Meinung nach.




Gelernt hab' ich, daß Rothaarige mehr Adrenalin als wir nicht-rot-Träger im Blut haben und bei OPs tatsächlich mehr Anästhetika brauchen als 'Normalsterbliche' - sogar nicht zu knapp, nämlich rund 2o%!! o_O Schon gewußt?!

PS: Dank dieser tollen Sittichseite bin ich mir nun relativ sicher, daß Schnubsie schon sehr alt ist.

19. Oktober 2010

Paelzisch for Beginner

Ich wohne bereits seit 2oo6 hier in der Pfalz, und doch gibt es immer wieder Verständigungsprobleme ^^...

Montag morgen, ich komme zu spät aus meiner Wohnung und wanke ohne Frühstück im Bauch Richtung Auto. Daneben stehen grinsend zwei Männer von der städtischen Müllabfuhr und warten auf den Frühling oder so. Ichsoingedanken: Grinsen die wegen OLGA?... Weil sie so alt ist? Oder weil ich einen Baum im Auto habe? [Letzteres ist noch eine andere Geschichte, die auf meiner Faulheit basiert. ^^]

Bei OLGA angekommen, sagt der eine zu mir:
Sie ha'm da 'ne Brrosche vo'n am Audo!
Ichso: Bitte was??!
Erso: Sie haben da eine Brosche vorn am Auto, unter den Scheibenwischern!

Und dann sah ich es auch. Ein Knöllchen. Tse, 'Brrosche' ^^.

Warum mich dieses spezielle Knöllchen auf sehr bestimmte Art und Weise aufgeregt hat, liegt daran, daß am Tag zuvor in dieser Stadt ein größeres Ereignis, Fußballspiel genannt, stattgefunden hat, weswegen ich nirgendwo verflixt noch eins einen legalen Parkplatz finden konnte und trotz meines Anwohnerparkausweises für 45 Euro/2 Jahre gültig im Bereich 5m vor der Kreuzung parken mußte, was mir ebengestern ein Knöllchen im Wert von 5 Euro = 1/9 der Summe für zwei Jahre [!!] eingebracht hat. *schnaub

PS: Wenn ich mir dieses Foto [wiki commons] so anschaue, tut mir Schnubsie noch mehr leid, daß sie noch mindestens 2-4 Wochen alleine hier abhängen muß.... Allerdings weiß ich auch noch nicht, was ich tue, wenn mir der Tierarzt am Freitag sagt, daß sie schon > 6 Jahre alt ist.

18. Oktober 2010

Strategiewochenende

Zum Montagabend zur Versöhnung mit der Welt ein bißchen Kuschelcontent - jetzt is' Feierabend ;)!

Im Juni hatten wir von der Abteilung sowas wie 'ne Klausursitzung. Jedes Jahr fahren wir für ein Wochenende in ein Hotel, wo's auch schön ist ;) und dann wird geplant, eine Strategie für's kommende Jahr ausgetüftelt und Aktuelles besprochen. Das macht Spaß, ist anstrengend und meist mit Spaziergängen in die Umgebung verbunden.


Dieses Mal waren wir auf einem Biobauernhof mit angeschlossenem Hotelkomplex. Viele Tierchen, schöne Gegend und von mir ein paar Fotos. [Klick macht manchmal groß ;).]





Ganz besonders gern mochte mich augenscheinlich die eine der Hofkatzen. So ein Schmusemonster!!!1elf



Schöne Woche - auch, falls ihr mal kein'n Bock habt ;)!


PS: Ich weiß jetzt endlich Bescheid, denn ich habe meine abonnierten Kommentarfeeds gezählt und rausgerechnet... ich abonniere ~24o Blog-Feeds. Noch Fragen? :P

17. Oktober 2010

's is schee #57

Und wieder ist 'ne Woche rum. Mei, geht des immo fix heutzutag' ^^. Schöner Extrakt:

* In meinem neuen Büro gibt es einen satten Pluspunkt: Mir lacht die Nachmittagssonne auf die Schulter. Und wie! :D
* Für das [von mir organisierte] Kammerkonzert am 8. November gibt es nun doch mindestens fünf Acts :D.
* Schnubsie ist endlich im Käfig, nicht mehr im Karton. Seit Dienstag. Hurra.
* Freund I. hat mir ein chinesisches Essen ausgegeben, weil ich ihn vor längerem zu IKEA gefahren habe. Das war GUT!
* Seit ich nicht mehr allein, sondern mit der C. zum Reiten fahre, muß ich ein anderes ['schwierigeres'] Pferd reiten - und das hat diesen Mittwoch einfach außerordentlich gut geklappt. Endlich sehe ich, daß ich weit besser bin als vor einem Jahr, als das alles begann...
* Ich buk in einer Woche 2x dieses Bananenbrot [ankegroener.de, das 2. rezept] - Matschbananen ftw! :D [Die dunklen Flecken rühren daher, daß ich getrocknete Bananen von Seeberger [seeberger-direkt.de] in kleinen Stückchen mit eingebacken habe.]


Mehr schönes jeden Sonntag unter dieser Nummer ;)!

PS: Zum Ausklang hier noch eine nette Animation von Pixar: Hyperactive. Übersetzt sich selbst, der Titel, ne? :) [Von ihr.]

16. Oktober 2010

Briefe an den Sohn.

Ich streife [wie man vielleicht öfter mal bemerkt ^^] sehr häufig durch das Internet, biege hier bei einem Link nach rechts ab, verlaufe mich ein bißchen und stoße dann und wann auf Schatzkisten oder komme an Sehenswürdigkeiten vorbei. Diesmal zeige ich euch eine wunderbare Briefsammlung.

Aus irgendwelchen Gründen interessiere ich mich sehr für psychische Krankheiten und sogenannte 'Anormalitäten' menschlichen Verhaltens, und im Zuge dessen bin ich neulich über einen wirklich lesenswerten Artikel auf zeit.de gestolpert, der eigentlich keiner ist. Also, nicht nicht lesenswert, sondern kein Artikel, denn er besteht aus Briefen. Briefen vom Vater an den Sohn [zeit.de].

In diesen Briefen versucht er, seinem Sohn Matz zu erklären, was mit ihm, dem Vater, passiert ist. Warum er nicht zu Hause, sondern in einer Art Krankenhaus ist, dem Wolkenkuckucksheim nämlich. Warum das so besser für ihn, Matz, ist. Denn dem Vater 'ist eine Meise zugeflogen', wie er das in den Briefen ausdrückt; er ist psychisch krank, manisch-depressiv und bekommt dagegen Lithiumsalz [wiki].

Es liest sich so schön, so unglaublich fürsorglich und dabei kindgerecht verständlich. Die Briefe sind tatsächlich autobiographisch, der Autor hat sie allerdings nachträglich geschrieben und zeit.de auch ein Interview gegeben, warumWiesoWeshalb diese Briefe existieren, nachzulesen hier [zeit.de].

Auszüge:
Bei einem Rennwagen dauert es schließlich auch sehr lange, bis er so läuft, wie man sich das wünscht. Und wenn er läuft, dann muss man ihn weiter gut beobachten, weil er so empfindlich ist. Ich werde also noch von den Ärzten getestet. Aber ich bin auf dem Weg. Auf dem Weg zurück zu Dir.

Alles ist für etwas gut. Und ich hoffe, dass Dich diese Zeilen irgendwann einmal schützen.

PS: Ich habe endlich meine Steuererklärung vollbracht!!!! [Für 2oo9, versteht sich ^^.]

Mein erstes Mal.

Nein, ist nur ein Stöckchen, also nicht das, was ihr denkt. Oder doch? ;) [... geworfen bereits im Juni! ... von ruediger.]

* Die erste Fahrt mit OLGA/dem eigenen Auto!
Unglaublich. Ich besaß ja bereits meine Vespa, als ich OLGA kaufte, aber das kleine weiße Auto war irgendwie nochmal etwas völlig anderes... Meins, für 6oo Euro 'ner Freundin abgekauft. Einfach stumpf durch die Stadt, die erste Fahrt, nix besonderes. Gelandet bin ich letzten Endes bei Burger King, und es war warumAuchImmer VIEL großartiger, als mit der Vespa dort zu sein ^^.

* Das erste große richtige Gehalt auf dem Konto.
... wenn man so langsam beginnt, zu checken, daß diese Summe jetzt jeden Monat eintrudelt. Und jeden Monat mehr als genug ist. Und immer wieder kommt. Wahnsinn.

Das erste mal wirklich echte Angst um die eigene Gesundheit.
Ich bin ja halbtaub [also rechts höre ich nichts] und was im verlinkten Post ganz lustig als dritte OP erwähnt wird, war wirklich schlimm. Jede [oder fast jede] OP am Mittel- oder Innenohr kann den Gleichgewichtssinn stören und ich wurde auch vorgewarnt, daß mir danach schon ein bißchen schwindelig sein könnte. Aber was dann passierte, war wirklich schrecklich: Ich konnte 48h nicht aufstehen. Ich konnte nicht einmal den Kopf heben geschweige denn auf der Seite im Bett liegen. Jeder Versuch, das zu verändern, brachte Achterbahn de luxe, besser als jeder Vollrausch. Ich hatte Panik wie noch nie - nicht mehr in die Schule gehen zu können. Überhaupt nicht mehr aufstehen zu können!! Gesundheit ist ein hehres Gut.

* Die erste selbstgekaufte Single.
Ich sage nur Dr. Alban mit Sing Hallelujah [youtube.com]. Und jedesmal, wenn ich es höre, muß ich mitsingen und -wippen ;)!!

* Den ersten Zungenkuß...
hatte ich in der ~5. Klasse mit Christian Meier [der hieß/heißt wirklich so ^^] bei ihm zu Hause. Und es war kein richtiger, sondern nur ein im Dunkeln die Zungen-rausstreck' und berühr'-Kuß. Meine Güte, fanden wir das beide eklig!!!111elf Damals schwor ich mir: Nie wieder. Tja... ;)

Vielleicht mag ja noch jemand von euch ein paar erste Male veröffentlichen :)?

PS: Die erste Single von Dursti [Christian Durstewitz! Ja, der von USFO ^^] ist draußen und heißt STALKER [myvideo.de]!! [Hab's von hier ;).]

13. Oktober 2010

Trauer.

Ich sitze hier flennend wie ein Schloßhund. Habe gerade die Super-Nanny geschaut und sie ist bei einer Mutter, die jetzt vor der Kamera zum ersten Mal [zum allerersten Mal in seinem Leben!!!!] mit ihrem 8jährigen Sohn spielt. Und der ist so schrecklich erwachsen-vernünftig und schmust immer mit seinen Geschwistern, weil die Mama das nicht macht.

Die Welt ist schlecht.

Achtung, wahre Worte!

Manchmal sind die naheliegenden Lösungen die einfachen. Also los!!

My mentor used to say, 'If you STAY ready, you don't have to GET ready.',
so that's what it's all about.
[Zitat von Usher, gefragt nach dem, was ein Star braucht,
um von ihm unterstützt zu werden.]

Das deckt sich damit, was ich mal irgendwo aufgeschnappt habe:

Es gibt kein Glück in diesem Sinne. Das, was wir unter Glück verstehen,
besteht meistens aus sehr guter Vorbereitung und
dem mutigen Ergreifen einer Chance.

Schönen Abend Tag noch!

PS: Dieses Stück von Wieniawsky [il.youtube.com] macht mich bei jedem Hören glücklich und zufrieden. Dich auch? Möchte ich nächstes Jahr mal angehen.

10. Oktober 2010

Schwank #8 - Pillermann

Kindermund tut Wahrheit kund - auch bei rebhuhn und Eltern. Weiter geht's also mit einem Schwank, das gab's schon viel zu lange nicht; auch damit sollte der Montag erträglicher werden ;)!

Wir sind eine relativ offene Familie in dem Sinne, als daß man auch schon mal nach dem Duschen halbnackt durch die Wohnung huscht, auf der Suche nach der einen speziellen Hose oder 'nem Pulli, so daß ich als Kind auch durchaus wußte, wie Männer und Frauen so beschaffen sind.

Weil ich Tiere schon immer suppa fand und Pferde ganz besonders hoch auf der Hitliste angesiedelt waren [und sind!], fuhren meine Eltern mit mir im zarten Alter von ungefähr vier Jahren in ein kleines Kaff nahe OL, bei dessen Schloß damals einige Shetlandponies [wiki] auf den umliegenden Wiesen grasten.

[Klein-rebhuhn in einem ganz ähnlichen Alter,
hier mit einer Ziege.
Seht ihr die Hörnchen - bei mir? *g]

Das kleine rebhuhn rast begeistert von hier nach dort, klopft einem Schecken hier den Hals und erschreckt sich wegen eines Nasenstübers vom Schimmel dort... ist also rundum beschäftigt und zufrieden. Plötzlich, ein paar Meter von den Eltern entfernt, bleibt es stehen und schaut kritisch zu einem der Ponies. Das Pony ist ein männliches solches und muß halt mal so richtig abstrullen. Dazu fahren männliche Pferde ihren Schniedel ziemlich lang aus [nur zur Info für die, die's noch nicht wußten ;)], so 15-2o cm sind da nix.

Klein-rebhuhn wird immer irritierter, bückt sich und guckt von unten nach oben, dem Pony beim Pieseln unter'n Bauch, reckt den kleinen Mors in die Höhe und ruft baß-erstaunt in voller Lautstärke zur Mama rüber:

DAS kann unser Papa aber nich'!!

Mehr Schwank für den nächsten unterhaltsamen Moment gibt es unter diesem Link.

PS: Bei ihr habe ich eine coole Heineken-Werbung aufgegabelt - seht selbst [youtube.com]!

9. Oktober 2010

Regel-Appell.

Ja, es geht tatsächlich um die Regel. Also, die *gänsefüßchenMitDenHändenMach Tage. Klaro :)?

Ich wollte das schon lange mal posten. Irgendwie ist es heute soweit, denn bei fuckyouverymuch, die übrigens stillgelegt sind!, gab es neulich ein Bild, das mich darin bestätigt hat, endlich zu schreiben. Dat Bildschen zeige ich aber erst am Ende dieses Posts ;).

Also. Die Hälfte der Bevölkerung hat es, die andere möchte möglichst nichts darüber wissen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, aber meine Erfahrung ist es, daß die meisten Männer den drei Affen ähneln, was Menstruation angeht.


Fakt ist, daß [fast] alle Frauen bluten. Fakt ist, daß die meisten dabei Schmerzen haben. Echte Schmerzen, so wie wenn man sich unfreiwillig auf die Fahrradstange gesetzt hat oder auf den Lenker gefallen ist. Das gibt's für Frauen kostenlos, sogar einmal pro Monat; was ganz schön häufig ist, um Schmerzen zu haben, wie ich finde. Nervt. Sogar sehr. Einige, die ich kenne, sind regelmäßig [haha ^^] außer Gefecht gesetzt bzw. nehmen gewohnheitsmäßig ein oder zwei Schmerztabletten. Ohne hier irgendwie rumproleten zu wollen, behaupte ich einfach mal, daß den meisten Männern das so gar nicht klar ist, weil die Frauen einfach nicht darüber sprechen, weil 'man nicht darüber spricht'!

Ich kenne z.B. Männer, die gar nicht wissen, ob meine Mutter Binden oder Tampons benutzt, oder was meine Schwester bzw. Freundin da macht. !! Häh? Warum, zur Hölle, ist das so?! Verstecken diese Frauen ihre Regeldingse? Gibt es gar keinen Mülleimer im Badezimmer? Ich kann ja verstehen, daß nicht jede Lust hat, in Freundesgruppen dieses Thema einfach so auf den Tisch zu packen [man redet ja auch nicht über Blähungen ^^], aber es ist nunmal ein Thema oder auch Leiden, das Männer überhaupt nicht kennen. Nicht kennen können!, es sei denn, jemand erzählt es ihnen. Oder zeigt gar was. Ich bin da ja schmerzfrei [was zeigen angeht] und Mann gibt sich dann beeindruckt ^^. *hust

Mütter, sprecht mit euren Söhnen nicht nur über Verhütung! Schwestern, versteckt eure Tampons nicht vor euren Brüdern! Freundinnen & Ehefrauen, verschleiert euer Unwohlsein nicht vor euren Partnern, sondern sagt, wie es ist! Und Männer, habt verdammt nochmal Verständnis und bringt nicht so Sprüche wie Reiß' dich mal zusammen!. Ist mir selbst ja noch nicht passiert, aber ich habe Freundinnen, die... unglaublich, wie ich finde.

[Und ich frage mich immer, wie das Frauen machen, die kein bzw. ihr eigenes Blut nicht sehen können *g. Binden fallen dann ja wohl auf jeden Fall weg, oder? Erfahrungsberichte, anyone? Und thank god for the Einführhilfe bei Tampons, würde ich mal sagen.]

Ach, und hier das Foto von fuckyouverymuch zum Thema :).

PS: Schon mal ein Baumkänguru[h] [wiki] gesehen??! Laut Herrn Jauch gibt es das in jedem gut sortierten Zoo, aber ich kann mich nicht erinnern, je ein 'Baum'-Hüpfdingsi in irgend'nem Zoo gesehen zu haben ^^.

's is schee #56

Eine ziemlich verrückte Woche. Durcheinander in meinem Kopf. Und plötzlich arbeite ich in einem anderen Büro! - Aber was war schee?

* Wir haben telefoniert! :)
* ♫ Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder, auf mein'n Fuß, ... ♫

[Klick macht groß und die vier Farben sind:
Kopf gelb, Körper blau, Flügel in weiß und der Bürzel,
den man von hier nicht sieht, hat einen petrolfarbenen Klecks ;).]

* Wir hatten einen Auftritt auf einem Uni-Fest als Streichquartett und eine Frau hat hinterher gesagt: Das ist etwas für die Seele, wenn Sie Musik machen. Sie haben wirklich sehr schön zusammen gespielt. !!
* Ich brauche doch keine gedrückten Däumchen für Montag, weil der Kunde den Termin abgesagt hat :).
* Das Leben ist immer noch aufregend, ich spüre relativ wenig vom sogenannten Alltag, was ich sehr schätze.

Gibt's ausnahmsweise schon heute, weil ich Schnubsie so gern zeigen wollte :). - Auch früher gab's schon einiges, was schön war.

PS: Ich mag die Katzenberger [wiki] ja schon ganz gern. Die ist so offen-naiv-vertrauensselig. Kurz vor dem The Dome-Auftritt [November letzten Jahres]: Ach, was kann schon schiefgehen.. ?! Müßten nur noch die Wimpern abfallen und die Silikonbrüste rausplatzen. ... aber 's is' alles fest, ne? Nur sie bringt es fertig, sich vor laufender Kamera ihre langen blonden Extensions unter die Achseln zu klemmen, damit's da trocken wird, weil sie doch schon Schweißflecken vor Aufregung hat. Geradezu herrlich unprätentiös. [Und das meine ich ernst.]

8. Oktober 2010

Geschafft.

Was soll ich sagen, 'Alles hat ein Ende nur die Wurst... ' und so.

Tag 1 mit dem neuen Haustier ist vorbei. Und er bzw. sie hier drin...

[Man kann sie von dieser Seite nicht sehen, das soll so. ^^]

... macht mich zwischendurch ganz schön fertig. Dabei ist sie derartig ausgeglichen, das gibt's gar nicht. Für die Kenner: Sie ist dick und aufgepluschert, schläft jetzt bereits mit Köpfchen hintendrin und läßt sich auf einer 1m-Bambus-Stange nach DramaDramaDRAMA-Baby!! einfach wieder in den Karton setzen. Vielleicht habe ich da sogar einen sehr guten Fang gemacht.

Und ja, ich habe noch einen echten Käfig [s.u. im Bild] und ja, der Karton hat an allen anderen Seiten mehr Fenster als hier und ja, es sind genug Luftlöcher drin und ja, es sind Bambusstangen zum Sitzen drin und ja, es gibt auch Futter und Wasser inside. Sie kennt den Karton bloß schon seit einer Woche und wollte nicht in den verdammten Käfig hatte heute einen harten Tag [genau wie ich ^^]. Umsiedelung dann morgen oder später.

Der Name der Dame ist übrigens seit der heutigen Autofahrt zum Tierarzt Schnubsie. Und es wird hier _doch_ Vogelcontent geben. Gehört ab jetzt halt zu mir, das Viech.

PS: Es ist immer wieder verwunderlich, wie ich es schaffe, daß meine Wohnung auf den geposteten Bildern hübsch, aufgeräumt und ordentlich aussieht ^^.

5. Oktober 2010

... pieps? oder: Es ist... ein Vogel!

Die Überraschung der Woche: Das rebhuhn ist hat jetzt bald 'n 'nen Vogel. Nee, sogar zwei. Hachja.

Im Institut kam 'ne Rundmail rum:
Habe beim Joggen einen Wellensittich vom Bürgersteig gepflückt. Falls ihn niemand nimmt, bringe ich ihn Ende der Woche ins Tierheim. Er ist in Büro Nr. xy, wer will, kann ihn sich gern ansehen.
Erst habe ich gedacht, daß ich ihn mir einfach nicht angucke. ABER DANN!! ... war ich doch da. -.-
... er ist vierfarbig. VIERfarbig!!

Vogelsand: check.
Vogelfutter: check.
Vogelkäfig: check.
Tierarzttermin für den Fundvogel: check.
Zoohandlung mit Jungvögeln: check. [6 Wochen sind die erst alt! Man! :D]

Morgen suche ich mir 'nen Kleinen aus, der muß dann allerdings noch 'ne Weile warten, bis der 'Alte' vom Tierarzt sein OK bekommt. Aber dann! ... ich freu' mich echt ziemlich, anscheinend wußte ich gar nicht mehr, wie gern ich die Mistviecher doch hab'. Aber keine Angst, ich werde mich mit Vogelcontent zurückhalten, wenn ich mir eure Kommentare so durchlese..... ^^.

PS: Beruflich bitte Daumen drücken für Montag. Da bin ich in Rosenheim - das wird haarig. :(

4. Oktober 2010

Veranstaltungshinweis. Und Fragen.

Ich war in meinem Leben auf viel zu wenigen Konzerten.

Ganz ernsthaft: Kommt jemand mit mir dorthin? Ich möchte gern am 14. Oktober [Donnerstag in der nächsten Woche ^^] in Mannheim sein und mir das live antun. Kostet 32 Ocken.

PS: Noch ne Frage: Könnt ihr mir mal schnell Pro und Contra zur Anschaffung von zwei Wellensittichen liefern? ... ^^

Weil wegen Montag und so.

Es ist Montag und ihr braucht eine Aufmunterung! Motivation für die Woche! Gell? ;)

Eine Band, die beinahe an mir vorbeigegangen wäre, so ohne regelmäßigen Radio-, TV- und sonstigen Normalo-Medienkonsum à la VIVA und MTV: HURTS [offizielle Webseite]. Und jetzt ein wunderschönes Lied von ihnen, mit dem es sich in die Woche zu starten lohnt [für die Ungeduldigen: es geht ungefähr ab 1:3o mit dem Song los ;)]:


Das Ende hätte man auch durchaus weniger abrupt einleiten können, aber gut. Auch die anderen Lieder, die man von HURTS bei youtube [abseits der Sony-Schranken ^^] findet, sind durchweg hörenswert. Und ich muß zugeben, ich finde sie auch recht sexy :).

PS: Im PS gibt's diesmal auch 'nur' ein Video, aber etwas zum Totlachen: Ein Parlamentsverordneter aus der Schweiz liest einen Text über die Einfuhr von gewürztem Fleisch vor und lacht sich wegen der ganzen Ziffern und Paragraphen dabei bald scheckig [youtube.com] ;)!

3. Oktober 2010

's is schee #55

Es plätschert, das Leben, ohne besondere High- oder Lowlights. Auch mal nett.

* Die Heizung ist seit Montag an - endlich nicht mehr frieren :).
* Eine C. aus meinem Institut hat mich neulich beim Umziehen vorm Reiten auf der Toilette 'erwischt' - sie war heute mit, ist auch gleich geritten und will jetzt Mitglied im Verein werden - sehr cool.
* Ich habe einen Dankes-Brief [ja, einen auf Papier :)] an meinen ehemaligen Frauenarzt in OL geschrieben - denn seinetwegen bin ich seit ~8 Jahren Nichtraucher! :D
* Zwiebelkuchen und Federweißen mit Freunden zusammen machen und essen - herrlisch ;). [Meiner hat aber besser geschmeckt ^^.]
* Ich lese meinen Sozialkompetenz-Kram und bin bei fast jedem Satz begeistert ;) - gibt es bessere Voraussetzungen für's Lernen?!
* Aus unerfindlichen Gründen glaube ich gerade, daß ich alles schaffen kann.

... und es gab hier schon so viel schönes zu listen....

ps: Nicht nur, daß Callier mittlerweile eine meiner liebsten Schokoladen-Marken geworden ist, nein: Sie haben auf ihrer Webseite auch noch Hammer-Rezepte [cailler.ch]!! Leider gehört Callier mittlerweile zu Nestlé ^^.

2. Oktober 2010

Wie konntest du nur?

Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich „dein Baby“, und, obwohl ich einiges kaputt machte, wurde ich doch deine beste Freundin. Wann immer ich etwas „anstellte“, hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: „Wie konntest du nur!?“, aber schon einen Augenblick später warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.

Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer und spielte mit meinen Bällchen. Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon. Von deinem Frühstück gab es für mich immer was vom Schinken, „aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!“ Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um „Karriere“ zu machen. Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. Und freute mich, als du endlich „deinen“ Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder und wurde „Gefangener der Liebe“. Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin. Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufen lernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still. Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir. Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes „Ja“ zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher „deine Samtpfote“ und bin heute „nur eine Katze“.

Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die aus deiner Sicht bestimmt richtig war. Obwohl einmal ich mal deine Familie war. Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spaß zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst und nach Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.

Du fülltest Papiere aus und sagtest, dass du wüsstest, dass man ein gutes Heim für mich findet. Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie „Nein, nein! Nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!“

Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen. Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen. Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen „guten Platz“ für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: „Wie konntest du nur?“

Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen. Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du eines Tages zurückkommst und mich hier rausholst. Wünschte mir, dass alles nur ein böser Traum war und ich eines Tages aufwache … bei dir zu Hause… Aber du kamst nie. Und wann immer jemand an „meinem“ Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte? Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.

Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle. Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens. Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihre Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen.

Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hinein floss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:“ Wie konntest du nur?“ Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:“ Es tut mir leid!“ Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden. Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein „Wie konntest du nur?“ nicht an sie gerichtet war.
Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch. Und ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität widerfahren möge, die mir verweigert worden war…

(Dazu einige Worte des Autors: Wenn „Wie konntest du nur?“ Ihnen Tränen in die Augen trieb, dann erging es Ihnen genau so wie mir, als ich sie schrieb. Deshalb ist es ausdrücklich erlaubt, diese Geschichte so oft wie möglich weiterzugeben, solange es nicht kommerziellen Zwecken dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen und in eine Familie zu integrieren, wichtig für das ganze Leben sein kann. Dass man ein Haustier nicht einfach aufgeben darf – und wenn es schon nicht anders geht, es wenigstens nicht in ein Tierheim, sondern in eine liebevolle neue Familie geben und sich dankbar von ihm verabschieden muss. Dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen, vielleicht mehr als die meisten Menschen … )

Jim Willis


PS: Dies ist ein Text, der offensichtlich nicht von mir geschrieben wurde. Alles ist in ordentlicher Groß- und Kleinschreibung. Ich nehme das aber zum Anlaß, jetzt auch dahin zu wechseln, das hatte ich ja schon länger überlegt.

1. Oktober 2010

kein b[l]o[g|ck].

na, wer versteht die überschrift *g?

* ich werde jetzt ein reit-tagebuch führen. vielleicht lerne ich dann schneller. *seufz
* in istanbul steht auf den taxis [? darf man, glaub' ich] TAKSI :).
* vielleicht brauche ich auch 8h schlaf? nachdem das mit den 7h schon gut klappt, ich aber immer noch überdurchschnittlich häufig gähne und müde bin, schlafe ich einfach mal eine woche lang 'lang' - vielleicht bringt es das...?
* verdammnis ist heute angekommen und wird jetzt verschlungen!
* und nein, völlig egal, worum es sich handelt: vergessen ist es nicht. nur verschoben. sorry und so.

ps: eine tolle beichte zur prokrastination [imgriff.com], die es irgendwie auf den punkt bringt. deswegen fange ich jetzt auch nochmal irgendwo an :). gute nacht!