uns droht die überalterung. trotzdem beklagen alle, daß die kinder die älteren nicht respektieren, keiner lebt mehr in der früher [aus geld-/raum-/zeitnot?] favorisierten großfamilie und die 'alten' vegetieren in übervollen pflegeeinrichtungen vor sich hin.
in japan hat man jetzt eins und eins zusammengezählt und versucht, beide mißstände in einem zu beheben: die alten und jungen werden mehr oder weniger zusammen betreut [zeit.de]! sie machen zusammen sport, singen zusammen und wer von den älteren will, kann sich als 'oma' oder 'opa' für die kleinen zur verfügung stellen; dann ist man quasi patenopa/-oma.
im gehörten beitrag [zu dem ich im netz gerade nichts mehr gefunden habe, leider..] zeigten sich beide seiten begeistert: die alten fühlten sich jünger und agiler, sie haben abwechslung und im zweifel wieder eine aufgabe, die jüngeren profitieren durch das spielerische lernen des umgangs mit den älteren, diese haben zeit und geduld für die kleinen übrig - etwas, das heute vielen menschen fehlt.
ich finde, daß das ein guter ansatz ist. natürlich geht das nicht mit allen älteren leuten, und auch nicht alle kinder werden gleich begeistert sein, aber 'unterm strich' kommt etwas gutes dabei heraus, denke ich :). ich würde später gern in einem mehrgenerationenhaus [wiki] wohnen.
ps: heute mal eine negative blog-empfehlung ;)... iJustine zeigt selbstgedrehte videos in schlechtem MTV-style und nervt mit blinkBlink und comment-bubbles-in-pictures.... not my thing! don't read!



6 Kommentare:
Du möchtest in einem Mehrgenerationenhaus leben?
Der Gedanke ist grundsätzlich gar nicht schlecht, denn es gibt nichts schlimmeres als Einsamkeit.
Und ich merke es bei Familienfeiern - wenn nur die "Alten" zusammen sitzen, wird es irgendwie öde - sind aber Kinder dabei, ist immer was los.
Und in so nem MGH wäre das dann ja auch der Fall.
Und da Du selbst keine Kinder haben willst oder kannst, ist es gar kein dummer Gedanke...
Wünsche einen schönen 4. Advent und schon mal frohe Weihnachten und nen guten Start ins Neue Jahr!
dvl
bei so einem MGH muß man nur den richtigen zeitpunkt abpassen - erst dann reingehen, wenn man hilfe benötigt und nur noch wenig geben kann, ist ja auch nicht das gelbe vom ei ;). ich kann übrigens schon kinder bekommen, denke ich. bloß denke ich zur zeit ebenso, daß ich keine möchte.
dir auch schöne feiertage und einen netten jahreswechsel! :)
Ich halte das für eine großartige Idee. Das könnte sowohl den Jüngsten (Rotznasen) als auch den Ältesten (eingebautes Vorfahrtsrecht was alle Lebenslagen anbelangt) gut tun. Und vielleicht wird dadurch unser Leben einfacher.
@Miss Carrie
:) ich halte das auch für eine großartige idee! man sagt das ja schon mal scherzhaft, daß man 'im alter' wieder wie ein kleines kind wird, aber daraus abzuleiten, die jungen und alten zusammen zu betreuen, finde ich einfach cool.
Ach je, schweres Thema...
Zu allem kommt noch die "Letalität der Intelligenz", wie mein Genetiprof (er hat 4 Kinder) so oft sagt.
Grade die "weniger Intelligenten" pflanzen sich mehr fort als die "klugen".
Das soll jetzt nicht pauschalisieren! Aber sehr viele Frauen, die viele Kinder von vielen Männern haben oder einfach früh verunfallt Mutter werden, sind halt "weniger klug" und/oder in den meisten Fällen ja eher aus der unteren Mittelschicht oder noch eher Unterschicht...
Und bei den Akademikern haben die Frauen oft im Lebens-Zeitplan keinen Platz für Kinder (ich zum beispiel nicht).
Man studiert bis man mindestens 25 ist, dann noch die Promotion... Und dann will man ja auch erstmal Arbeitserfahung sammeln bevor man schwanger wird. Und schwupps ist man 35 oder 40, und dann muss man sich beeilen.
Vielleicht lernen die Kids bei den Alten dann den richtigen Umgang mit Menschen und respekt... Und natürlich was für´s Leben. Also, ich denke hierbei besonders an die Ghettokinder mit den lauten Handys aus dem Bus (etc)...
Denen würde ein strenger PatenOpi glaube ich ganz gut tun.
@Silberblut
hmhm. schwierig, schwierig. gibt es dazu eigentlich 'ne studie, an die ein normal-sterblicher [ich ^^] mal rankann? habe mich da noch nicht besonders umgesehen...
in meinem umfeld habe ich ABER z.b. eine h. [28], die gerade promoviert und mir trotzdem glaubhaft versichert, daß es für sie eigentlich zu keinem zeitpunkt ihrer 'fruchtbarkeit' ;) ein problem gewesen wäre, wenn sie ein kind bekommen hätte. einfach, weil sie sich sicher ist, von ihrer familie aufgefangen zu werden und sie grundsätzlich kinder möchte [sie hat auch vier geschwister].
ach, und grundsätzlich würde es den strengen paten sicher auch gut tun, sich mal mit handy-kindern auseinanderzusetzen :)! [die nölen nämlich im bus auch manchmal zu unrecht, die 'alten', finde ich.]
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