bin ich eine gute oder eher schlechte betreuerin für die praktikantin? ist die spitze in der mail vom kolleeschen ob einer verfehlung meinerseits gerechtfertigt oder nicht? spiele ich gut genug geige, um in 1.5 wochen zu brillieren? mache ich genug für meine gesundheit, um nicht in 10 oder 20 jahren zu sagen: 'hätte ich damals, dann...'? ist das maß, mit dem ich mich bei meinen großeltern melde, ausreichend? kümmere ich mich genug um 'die schwachen'? wieviel exzentrik und hysterie kann man der umwelt zumuten? eigne ich mich dazu, in fünf jahren dort zu sein, wo ich mich gern hätte? darf ich 'ich' sein?
--> bin ich in summe ein guter oder ein schlechter mensch?
selbstzweifel sind sch*iße.
ps: ich kenne außer mir wohl niemanden, der trotz partner und freunde allein in den urlaub fährt. und sich dabei auch noch unwohl fühlt. keine kommentare hierzu, bitte.
5. Juli 2009
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11 Kommentare:
Kein Kommentar. Aber eine grüne Blume.
danke.
Fragen über Fragen!
ja, leider...
Jetzt würde mich interessieren welchem Menschbild sie denn gerne entsprechen würden. Weil ohne Maßstab ist natürlich irgendwie schwer die Meßlatte richtig anzulegen.
ich wäre gern beruflich und sozial kompetent, dabei fair und verantwortungsbewußt. anlagentechnisch bedingt wünsche ich mir zusätzlich akzeptanz und wohlwollen/'zuneigung' von den menschen, die mich umgeben/mit denen ich mich umgebe.
[die übliche eierlegende wollmilchsau eben.]
das problem ist: die antwort zu Ihrer frage kann ich nicht detailliert geben. ginge das, so könnte ich mich ja damit vergleichen und demensprechend bewerten - und hätte die antworten auf alle obigen fragen :).
Manch einer hat ja den aufgeklärten Menschen des Kantschen Imperativs vor Augen und der nächste das Bild des guten Christen (in beliebiger Ausprägung) und wieder einer den buddhistischen Gutmenschen. Haben Sie kein solches Leitmotiv?
Ich verrat dir mal was. Wenn mich meine Freundin so etwas fragt, dann beruhige ich sie immer. Sage, dass sie sich darüber doch keine Gedanken machen und einfach tun oder genießen oder was auch immer soll.
Natürlich stell ich mir die Fragen auch, aber das verrate ich ihr nicht. Aber wir sollten uns vielleicht trotzdem weniger Fragen stellen. Dann bleibt im Alter höchstens noch die Frage: Warum haben wir uns die Fragen nicht gestellt? Gut, ist nicht leichter zu beantworten, aber immerhin weniger. ;)
@Herr Trotzdem
jetzt, wo Sie mich fragen:
1 auf der arbeit
2 und 3 im privatleben, anteilig [40/60]
gerade die drei genannten bilder sind doch schon eher absolut, so daß ich wüßte, wie ich zu sein hätte, wenn ich denn gezielt anstreben würde. [*puh, beim lesen noch durchgestiegen ;)?] nennen wir den post anders: 'auf der suche nach dem absoluten leitbild'. alles klar :)?
@stiller
an den meisten tagen praktiziere ich das wegdenken auch - klappt bloß nicht immer. meiner meinung nach wäre es wichtig, die richtigen fragen zu finden bzw. die wichtigen von den unwichtigen zu trennen... nach dem motto:
'Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.'
[konfuzius oder ignatius]
oder wenigstens anleitung auf dem weg dorthin!
Oooch, da gibts doch genug Gründe, trotzdem oder gerade deshalb allein in den Urlaub zu fahren und das kann eine spannende Sache werden! Uuups, ich soll gar nicht kommentieren? Tu ich aber trotzdem! Bääh!
und ich antworte sogar.. ^^
werde nach sizilien fahren und dort verwandte und dann noch kurz in mailand eine freundin besuchen. bäh, genau ;).
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